… und das auch hier auf Usedom. Unterstützt wird dies im Moment ganz wunderbar durch zwei Baumaßnahmen.

Einmal wird der Radweg von Zempin nach Zinnowitz weiter gebaut. Zum anderen laufen die Bauarbeiten für den Kreisverkehr an der Esso Tankstelle in Koserow, der gleichzeitig Anschluss und Zufahrt für Karl’s Erlebnisdorf auf Usedom werden soll.

Beide Maßnahmen gehen mit Behinderungen des Verkehrs einher. An beiden Stellen wird der Verkehr einspurig, durch Baustellenampeln geregelt, an den Baustellen vorbeigeleitet.

Alles verständlich und die Maßnahmen an sich sind natürlich sehr zu begrüßen.

Nun haben wir nach dem wunderbaren und gästereichen Sommer immer noch viele Urlauber auf der Insel Usedom, gerade jetzt an den verlängerten Wochenenden. Ergebnis ist klar…. Gerade am Tage staut sich an den Baustellen der Verkehr. Auch nicht so schlimm…. Hat man mal Zeit für sich, kann sich besinnen, dem Leerlauf des Motors lauschen und seine Gedanken kurz zu dem Vordermann schweben lasssen, der seit gefühlt 15 Minuten auf der Bremse steht und man daher garantiert eine Rotblindheit erleiden wird… So sendet man diverse Schimpfworte, Flüche und unfreundliche Kosenamen an den Lenker des Fahrzeuges vor einem… und sinniert über die möglichen Foltermethoden für den Vordermann. 😉

Was ich mir als Laie allerdings so dachte…
Warum macht man jetzt am langen Wochenende nicht gerade in Zinnowitz, wo am Radweg eh nicht gearbeitet wird die Spur breiter und schaltet die Ampel ab. Spekulativ von meiner Seite: genug Platz wäre vielleicht da…. Selbst Autobahnbaustellen kann man auf ähnlicher Breite zweispurig vorbeileiten. Hier wäre gerade am mittlerweile vergangenen langen Wochenende vielleicht eine Optimierungsmöglichkeit für Urlauber und Einheimische gewesen.

Bei der Baustelle in Koserow ist das natürlich nicht so ohne weiteres möglich… was mir hier allerdings so durch den Kopf ging… Es war einmal die Rede von einer umführenden Behelfsstraße, die um die Baustelle herum errichtet werden sollte und so die Nerven von Straßenbauern und Autofahrern entlasten könnte.

Fragt man sich natürlich unter den gegebenen Umständen, ob das nur eine Idee war, die sicherlich gut war, oder ob diese Baustraße noch kommt und damit die Situation in Koserow für Usedom Urlauber und Einheimische entschärft werden würde.